📊 KI-Marktsignal
| Asset | US-Dollar-Index (USD) |
| Markteinfluss | ★★★★☆ |
| 7-Tage-Ausblick | 📈 Bullisch |
⚠️ Hinweis: Dieser Inhalt dient nur zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
KI-Marktanalyse
Die jüngsten Prognosen von Kalshi deuten darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung durch die Federal Reserve im Jahr 2026 nun bei 57 % liegt, ein signifikanter Anstieg gegenüber den 35 % zu Wochenbeginn. Sollte die Fed tatsächlich die Zinsen anheben, könnte dies die Renditen von US-Staatsanleihen weiter nach oben treiben und gleichzeitig den US-Dollar gegenüber anderen Währungen stärken, da höhere Zinsen typischerweise Kapitalzuflüsse in den Dollar begünstigen. Anleger sollten daher eine mögliche Aufwertung des DXY sowie eine Volatilitätszunahme in zinssensitiven Sektoren wie Immobilien und Versorgern in Betracht ziehen.
Gleichzeitig bleibt die Geldpolitik unklar, da das FOMC-Statement keine klare Zusage für zukünftige Kürzungen enthielt und die Mehrheit der Beamten ein Jahresende über dem aktuellen Zinsniveau erwartet. Dieses gemischte Signal könnte kurzfristig zu einer vorsichtigen Marktstimmung führen, wobei Risikoassets wie Aktien und Rohstoffe eher unter Druck geraten könnten, während sichere Häfen und Zinsinstrumente potenziell profitieren.
Originalartikel
Kalshi-Händler sehen über 50 % Wahrscheinlichkeit, dass die Fed dieses Jahr die Zinsen erhöht
Kalshi-Händler sehen wachsende Chancen, dass die Federal Reserve in diesem Jahr die Zinsen erhöht, nachdem die politischen Entscheidungsträger der Zentralbank signalisierten, dass höhere Zinsen möglich seien. Die Wahrscheinlichkeit einer Fed-Erhöhung im Jahr 2026 stieg am Mittwochabend auf 57 %, gegenüber 35 % am Montag, so die Vorhersageplattform. Kalshi-Händler sehen zudem eine 72 %ige Wahrscheinlichkeit einer Erhöhung vor Juli 2027 und eine 85 %ige Wahrscheinlichkeit einer Erhöhung vor 2028.
Am Mittwoch beschloss das politisch entscheidende Federal Open Market Committee, die Zinssätze im Zielbereich von 3,5 %–3,75 % beizubehalten, ein Schritt, der auf dem Markt für Fed Funds Futures breit erwartet wurde. Allerdings signalisierten die Zentralbankvertreter auch, dass eine Zinserhöhung in Betracht gezogen werden könnte, was ihre frühere Erwartung einer Kürzung in diesem Jahr änderte. Neun von 18 teilnehmenden Beamten erwarten, dass der Federal Funds Rate 2026 über dem aktuellen Bereich endet. Die Medianprojektion sieht den Fed Funds Rate am Jahresende bei 3,8 %.
Fed-Vorsitzender Kevin Warsh, in seiner ersten Sitzung an der Spitze der Zentralbank, verzichtete darauf, im stark beachteten „Dot Plot“ eine Prognose abzugeben. „Ich habe keinen Punkt für mich eingereicht“, sagte Warsh auf der Pressekonferenz nach dem Treffen. „Das ist nicht hilfreich für die Durchführung der Politik.“
Die hawkische Neigung der Zentralbank zeigte sich auch in der nachträglichen Erklärung, die überarbeitet und schließlich die Formulierungen entfernt wurde, die auf zukünftige Kürzungen hindeuteten. Warsh bemerkte, dass die Erklärung im Vergleich zu früheren kürzer und einfacher sei. „Sie ist etwas kürzer, etwas einfacher und verzichtet auf einige ältere Formulierungen“, sagte er. „Diese Erklärung gibt Ihnen die Fakten, so gut wir sie beurteilen können.“
Das nächste Treffen des Ausschusses ist für den 28.–29. Juli geplant.
Hinweis: CNBC und Kalshi haben eine kommerzielle Beziehung, die Kundenakquise und eine Minderheitsbeteiligung umfasst.
Quelle: CNBC
Hinweis: Dieser Inhalt dient nur zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.